Caster - Vollversion (kommerziell)

Slash, Saturday 02. May 2009 - 00:00



Die kleine Firma Elecorn beschäftigt sich gerade mit einer Pandorafassung ihres Spiels Caster. Die Videos beeindrucken schon mal und so haben wir und die Windowsversion zum testen heruntergeladen. Das vollständige Spiel ist für knappe 5€ erhältlich und wer sich das Spiel zulegt, bekommt zukünftige Episoden freihaus. Die Vollversion testen wir in Kürze.

Die Spieloptionen angepasst, Steuerung ebenfalls, dann kann es schon losgehen. Der Einführungslevel erklärt die Steuerung und Ziele. So springt man über Hindernisse, per Supersprung über das halbe Terrain (ist wirklich abgefahren), und nehmt eure Feinde mit upgradebaren Waffen ins Visier. Dabei erinnert uns der Held ein wenig an Mega Man, da dieser auch seine Farbe wechselt, je nach gewählter Wumme.

Auf der Übersichtskarte wählt man eine Spielstufe aus, bekommt eine kleine Beschreibung was genau zu erledigen ist. Also stiefelt man durch die meist hügeligen Landschaften auf der Suche nach farbigen Orbs. Alte Bäume werden durch Beschuss zu kräftig protzenden Blätterhaufen. Man zerstört sie also nicht, sondern haucht ihnen neues Leben ein und kassiert dafür Punkte.

Doch das eigene Leben ist deshalb nicht außer Gefahr, kleine Gegner krabbeln nur hinter euch her, hinterlassen nach dem ableben Orbs, die später im Shop gegen Waffen-, Gimmick und Fähigkeitsupgrades getauscht werden können. Der erste Laser ist noch ganz nett, weitere Stufen zerstören aber Terrain und lassen Berge schrumpfen. Schutzschilde und aufladbare Blaster gibt es ebenso wie eine Kanone die Land entstehen lässt.



Die größeren Bosse decken euch gerade zu mit Missiles ein und es ist schon etwas schwieriger diesem Hagel an Geschossen auszuweichen. Dafür können sich diese Gegner wahrhaftig sehen lassen. Ebenso wie die schönen Landschaften in denen man sich bewegt. Simple Grünflächen, Seen, Lava, Schluchten und Co. findet man in Caster. Und mit dem Einsatz entsprechender Waffen ändert sich deren Beschaffenheit rapide

Hat man alle Orbs gefunden, Bosse besiegt, erscheint ein Lichtstrahl, der den Levelausgang markiert. Nun kann man sich der nächsten Spielstufe widmen oder erst einmal gemütlich einkaufen.

Die Musik kommt etwas unscheinbar rüber, legt dann aber so richtig mit rockigen Beats los und ist solide Kost. Hier typischen Soundeffekte der Wummen gehen auch in Ordnung, sind aber nichts besonderes.

Die sechs Missionen der Demo vergehen recht schnell und man möchte sich, einmal angesteckt gleich die Vollversion kaufen um weiterzuspielen. Musik haben wir zwar vermisst, auch die Optionen waren nicht alle anpassbar, aber für eine Demo war alles zufriedenstellend.

Vollversion:
Die kaufbare Version glänzt dagegen mit 15 Spielstufen und zwei weiteren Waffen. Und wer die Demo gespielt hatte, kann direkt weiterspielen wo er aufgehört hatte.

In den kommenden Spielstufen findet man einmal eine Lähmungskanone für flinke Feinde und einen Waffenarm mit Zielsuchenden Raketen. Außerdem darf man sich an neuen Gegner erfreuen und durch Schneelandschaften stiefeln.

Nichts desto trotz ist das Spiel sehr kurz und den Abspann sieht man nach rund einer Stunde Spielzeit. Da hätten wir uns etwas mehr zu tun gewünscht. Der Abschlusslevel ist aber dann doch durchaus fordernd und wartet mit interessanten Bossen auf.

Fazit:
Trotz kleinerer Technikmängel und geringem Umfang ist Caster ein sehr unterhaltsames Spiel geworden, dass man entweder hasst oder liebt.

 
⇒ Superjumps, Waffen, Fähigkeiten
⇒ Einfache Bedienung
⇒ Viele verschiedene Landschaften
⇒ Teils eintönige Missionen
⇒ Frustige Bossfights
⇒ Geringer Umfang
 
 Grafik: 6Gameplay: 7Wertung:
 Musik: 6Multiplayer: -      8



Dieser Inhaltseintrag ist von pandoraSource.de
( http://www.pandorasource.de/modules/content/content.php?content.19 )